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Umstellung auf die Winterzeit: So erleichtert ihr sie eurem Baby

Vom 26. auf den 27. Oktober steht die Zeitumstellung auf die Winterzeit bevor – zumindest dieses Jahr noch. Wenn die Zeitumstellung in Zukunft wegfällt, freuen sich viele Eltern- es ist doch für Babys und Kleinkinder immer eine große Herausforderung, ihr Leben um eine Stunde umzustellen. Wir zeigen euch, wie ihr die Umstellung am besten meistert.

Eine langsame Umstellung ist der Schlüssel zum Erfolg

Am besten erwartet ihr gar nicht erst von euren Kindern, die komplette Stunde Verschiebung in einem Rutsch zu stemmen. Gebt ihnen stattdessen zwei bis drei Tage Zeit (zum Glück findet die Umstellung ja am Wochenende statt!) und stellt jeden Tag um zwanzig Minuten um. Das gibt den kleinen inneren Uhren die Chance, sich allmählich umzugewöhnen.

Unten findet ihr eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Umstellung auf die Winterzeit.


So kann die Umstellung ganz konkret aussehen

Am Freitag beginnt ihr den Tag wie gewohnt (z.B. steht mit eurem Baby um 7 Uhr auf wie immer), aber ab nachmittags lasst ihr alles 20 Minuten später stattfinden: Z.B. das Ende des Mittagsschlafes, die Mahlzeiten und natürlich – ganz wichtig – auch die Schlafenszeit am Abend. Bringt ihr euer Kind also normalerweise um 19 Uhr ins Bett, geschieht dies erst um 19:20 Uhr.

Das erhöht eure Chance, dass euer Baby oder Kleinkind am Samstag 20 Minuten länger schläft, z.B. bis 7:20 Uhr statt bis 7:00 Uhr (wenn ihr es aufweckt, dann natürlich auch erst um 7:20 Uhr).
Nun findet am Vormittag alles 20 Minuten später als gewohnt statt – und nach dem Mittagsschlaf verschiebt ihr die Aufsteh-, Essens- und Schlafenszeiten nochmal um 20 Minuten nach hinten. Statt der Schlafenszeit um 19:00 bringt ihr euer Kind nun um 19:40 ins Bett. Da es erst seit 7:20 Uhr wach ist und einen etwas späteren Mittagsschlaf hatte, kann es diese Verschiebung eher aushalten als gleich eine ganze Stunde.

Am Sonntag, dem Tag nach der Zeitumstellung, weckt ihr euer Kind weitere 20 Minuten später – das ist nun 7:00 der neuen Zeit (also 8:00 alte Zeit) und folgt eurem normalen Ablauf zu den gewohnten Uhrzeiten (nur dass ihr nun die neue Winterzeit verwendet). So muss euer Kleines an diesem Tag nur noch 20 Minuten Umstellung bewältigen.

Wenn ihr an diesen drei Tagen die Aufsteh- und Schlafenszeiten konsequent befolgt, habt ihr eine gute Chance, dass eure Kids nicht am Montagmorgen schon um 6 Uhr wach sind ?

Hier gibt es einen kostenlosen Download mit einer Übersicht über einen Umstellungsplan. Er ist für Babys im Alter von zehn Wochen bis zur Beikosteinführung ausgelegt, die eine entsprechende Routine verwenden. Passt diesen ggf. an euren Tagesablauf an!


Zusammenfassung

Zeitumstellungen sind immer anstrengend, besonders, wenn ihr feste Zeiten wie Krippen-, Kindergarten- oder Schul-Bringzeiten einhalten müsst und können euer Kind (je jünger desto mehr) wirklich aus dem Gleichgewicht bringen. Eine schrittweise Umstellung ist eine gute Möglichkeit, die Umstellung etwas sanfter für alle zu gestalten. Wichtig ist, dass ihr konsequent seid und versucht, euer Kind auch notfalls durch Herumtragen, Singen oder andere Unterstützung ein bisschen länger wachzuhalten, damit es eine Chance hat, sich langsam umzustellen.

Ein Gedanke zu „Umstellung auf die Winterzeit: So erleichtert ihr sie eurem Baby

  1. Ganz davon abgesehen das diese Zeitumstellung vollkommener mist ist, mi+uss ich sagen das du hier die besten tipps gut und knapp zusammengefasst hast

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