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Umstellung auf die Sommerzeit: So geht es am einfachsten

Am 31. März steht die Zeitumstellung auf die Sommerzeit bevor – eine Kleinigkeit, die wir Erwachsene oft kaum merken.  Mit einem Baby oder Kleinkind aber kann es eine echte Herausforderung sein, wenn plötzlich eine Stunde fehlt. Wir zeigen euch, wie ihr die Umstellung ideal meistert.

Eine langsame Umstellung ist der Schlüssel zum Erfolg

Am besten erwartet ihr gar nicht erst von euren Kindern, die komplette Stunde Verschiebung in einem Rutsch zu stemmen. Gebt ihnen stattdessen zwei bis drei Tage Zeit (zum Glück findet die Umstellung ja am Wochenende statt!) und stellt jeden Tag um zwanzig Minuten um. Das gibt den kleinen inneren Uhren die Chance, sich allmählich umzugewöhnen.

Falls euch die genaue Beschreibung einer Umstellung interessiert, lest jetzt weiter!


So kann eine Umstellung ganz konkret aussehen

Am Freitag beginnt ihr den Tag wie gewohnt (z.B. steht mit eurem Baby um 7 Uhr auf wie immer), aber ab nachmittags lasst ihr alles 20 Minuten früher stattfinden: Z.B. das Ende des Mittagsschlafes, die Mahlzeiten und natürlich – ganz wichtig – auch die Schlafenszeit. Bringt ihr euer Kind also normalerweise um 19 Uhr ins Bett, geschieht dies schon um 18:40 Uhr.

Das erlaubt euch, euer Baby oder Kleinkind am Samstag ohne schlechtes Gewissen 20 Minuten früher zu wecken, z.B. um 6:40 Uhr statt um 7:00 Uhr (falls es noch nicht wach ist).
Nun findet am Vormittag alles 20 Minuten früher als gewohnt statt – und nach dem Mittagsschlaf verschiebt ihr die Aufsteh-, Essens- und Schlafenszeiten nochmal um 20 Minuten nach vorne. Statt der Schlafenszeit um 19:00 bringt ihr euer Kind nun um 18:20 ins Bett. Da es schon seit 6:40 Uhr wach ist und einen etwas kürzeren Mittagsschlaf hatte, funktioniert das in der Regel gut.

Am Sonntag, dem Tag nach der Zeitumstellung, weckt ihr euer Kind nochmal 20 Minuten früher – praktischerweise ist das 7:00 der neuen Zeit (also 6:00 alte Zeit) und folgt eurem normalen Ablauf zu den gewohnten Uhrzeiten (nur dass ihr nun die neue Sommerzeit verwendet). So muss euer Kleines an diesem Tag nur noch 20 Minuten Umstellung bewältigen.

Wenn ihr in diesen drei Tagen die Aufsteh- und Schlafenszeiten konsequent befolgt, habt ihr eine gute Chance, dass am Montagmorgen alle einigermaßen wach und ausgeschlafen sind ?

Hier gibt es einen kostenlosen Download mit einer Übersicht über einen Umstellungsplan. Er ist für Babys im Alter von zehn Wochen bis zur Beikosteinführung ausgelegt, die eine entsprechende Routine verwenden. Passt diesen ggf. an euren Tagesablauf an!


Zusammenfassung

Zeitumstellungen sind immer anstrengend, besonders, wenn ihr feste Zeiten wie Krippen-, Kindergarten- oder Schul-Bringzeiten einhalten müsst und können euer Kind (je jünger desto mehr) wirklich aus dem Gleichgewicht bringen. Eine schrittweise Umstellung ist eine gute Möglichkeit, die Umstellung etwas sanfter für alle zu gestalten. Wichtig ist, dass ihr konsequent seid und die jeden Tag gewonnenen 20 Minuten nicht doch wieder verschlafen lasst.

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